Sanierung Versöhnungskirche

Situation und Anliegen
Für die Klosterkirche Unterzell aus dem 13. Jahrhundert sind die Sanierung des Ringankers und eine Flachdachsanierung für die Statik und Erhaltung der Bausubstanz dringend erforderlich.
Der Ringanker stabilisiert die Mauerkrone und damit das gesamte Bauwerk. Die Gesamtlänge beträgt 120 Meter. Hier ist die in Beton eingelassene Stahlkonstruktion brüchig. Die Sanierung ist für die Statik erforderlich.
Das Flachdach weist Undichtigkeiten auf. Das Randblech des Dachs wird besonders in kalten Monaten durch Sonneneinstrahlung erhitzt, so dass die unterschiedliche Materialausdehnung zu Ablösungserscheinungen führt. Mit der Zeit wird so die obere Lage der Bitumenabdichtung vom eingeklebten Blech getrennt. Dies führt zu Durchfeuchtungen im Dachrandbereich. Zur Sanierung soll die Kiesschüttung entfernt und auf der vorhandenen Abdichtung eine Kunststoffbahn verlegt werden.
Die letzte Sanierung der Klosterruine Unterzell liegt über 50 Jahre zurück. Für die  angestrebte Sanierung wurde dasselbe Architekturbüro Grellmann gewählt.

Sich mit einer Spende für Gutes engagieren
Die Klosterruine Unterzell war nach dem 2. Weltkrieg schwer beschädigt.
In mehreren Etappen wurde aus der Ruine eine Kirche mit vielfältigem Gemeindeleben für jedes Alter. Heute ist die Kirche Begegnungsstätte für drei Gemeinden und als eine der bundesweiten „Radwegekirchen“ für Gäste geöffnet. Das heutige Gebäudeensemble mit Kirchenraum, weiteren Gemeinderäumlichkeiten und Garten sowie mit Bereichen einer Ruine ist zu einem Mahnmal für Frieden geworden. Mit jeder Spende wird diese Botschaft des Gebäudes erhalten und weitergetragen, den aus Trümmern erwachsenen Frieden zu schützen und zu bewahren.
Zur Kirchengemeinde gehören die drei Maintalorte Zell, Margetshöchheim und Erlabrunn. Nach Kriegsende wuchsen diese Gemeinden besonders durch den Zuzug von Vertriebenen und Flüchtlingen aus Oberschlesien, Ostpreußen und dem Sudentenland. Gerade diesen leidgeprüften Menschen war es ein großes Bedürfnis, ihrer neuen, aus der Ruine wieder nutzbar gemachten Kirche den Namen „Versöhnungskirche“ zu geben. Heute, da ungezählte Konfliktherde globaler Art bestehen, die alle Menschen betreffen, sendet das Gebäudeensemble als Mahnmal für Versöhnung eine dringliche Botschaft aller Menschen guten Willens aus.
Mit Ihrer Spende tragen Sie nicht nur zum Erhalt eines Gebäudes bei, sondern unterstützen auch die Mahnung zu Frieden, das Gemeindeleben vor Ort und ökologisches Engagement – Ziele, für die sich ein Einsatz lohnt.

Der Finanzierungsplan

  • Gesamtaufwand der Sanierung: 650.000 €
  • Unterstützung der Marktgemeinde Zell a. Main: 176.000 €
  • Unterstützung der (kommunalen) Gemeinde Margetshöchheim: 15.000 €
  • Unterstützung der (kommunalen) Gemeinde Erlabrunn: 5.000 €
  • Finanzmittel der Ev. Landeskirche Bayern: 250.000 €

Es bleiben:
Finanzmittel der Kirchengemeinde Zell-Margetshöchheim-Erlabrunn
Unterstützung der Bayerischen Denkmalpflege
Unterstützung der Kulturstiftung Unterfranken
Unterstützung der Landesstiftung von Bayern
Die Kirchengemeinde Zell-Margetshöchheim-Erlabrunn muss durch Projekte, Spenden und Darlehensaufnahme ca. 150.000 € aufbringen.
 

Was bisher geschah:
Die Spendenaktion steht nicht mehr am Anfang. Es gab schon Aktivitäten von Maxl-Bäck und Erlös aus einer Apfelsaftaktion, bei der Äpfel von Bäumen auf der Gemarkung Zell unter Beteiligung vieler helfender Hände verarbeitet wurden.
Auch Motivtassen, ein Büchlein zu Grabsteinen vom Kloster Unterzell, die Vermietung der Gemeinderäume und des Gartens für private Feste und Konzerte erbringen Erlöse und werden zum Erfolg unseres Spendenaufrufs beitragen.
Ihre Spende zählt.
Es ist noch ein Stück Weges bis zum Ziel. Jede Spende zählt und ist willkommen. Das Ziel zu erreichen wird ein schönes Gemeinschaftsgefühl sein. Wir hoffen, dass Ihnen diese gute Sache, verbunden mit unterstützungswürdigen Überzeugungen, der Einsatz wert ist.

Spendenkonto
Ihre Spende erbitten wir unter Angabe des Stichwortes ‚Spende Versöhnungskirche‘ auf das folgende Konto: Ev. Kirchengemeinde Zell, Sparkasse Mainfranken, IBAN: DE61 7905 0000 0043 9830 14.
Vielen Dank für Ihren Beitrag, auch im Namen des Kirchenvorstandes.
Vertrauensfrau Irmtraut Tratz und Pfarrer Peter Fuchs